Kardiologie

Kardiologie

EKG (Elektro-Kardiogramm)

Vorraussetzung für jeden einzelnen Herzschlag ist ein leichter elektrischer Impuls. Dieser wird im natürlichen Schrittmacher des Herzens (Sinusknoten) erzeugt. Mit Hilfe von Elektroden und Kabeln können diese elektrischen Ströme von der Oberfläche des Brustkorbs abgeleitet und vom EKG-Gerät aufgezeichnet werden. Der Kurvenverlauf gibt Hinweise auf die Pulsfrequenz, die Herzgröße und -lage, eventuelle Rhythmusstörungen oder Durchblutungsstörungen.

Belastungs-EKG (Ergometrie)

Die Ergometrie ist ein Untersuchungsverfahren zur Messung der körperlichen Leistungsfähigkeit von Patienten. Es erfolgt eine etwa 15-minütige Belastung auf einem feststehenden Fahrrad. Diese wird stufenweise bis zur Ausbelastung gesteigert. Währenddessen werden EKG, Puls- und Blutdruckwerte aufgezeichnet.


Die Meßwerte dürfen innerhalb gewisser Grenzen ansteigen. Sie sind wesentlich unabhängiger von psychischen Einflüssen ("Weißkittel-Effekt") als Ruhemessungen und helfen bei der Entscheidung, ob ein in Ruhe gemessener Bluthochdruck wirklich behandlungsbedürftig ist. Außerdem lassen sich im Belastungs-EKG Rhythmusstörungen oder Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße erkennen, die in Ruhe (noch) verborgen bleiben.

Auch für Personen mit gesundem Herzen ist die Methode ideal, um die optimale persönliche Trainingsbelastung zu ermitteln (siehe Sportmedizinische Beratung).

24-Stunden-EKG

Zur Aufzeichnung eines Langzeit-EKGs über 24 Stunden, wird Ihnen ein kleines Gerät angelegt, mit dem Sie die Praxis verlassen können. So lassen sich auch eventuelle nächtliche Herz-Rhythmusstörungen oder Durchblutungsstörungen ohne weiteres erkennen.

24-Stunden-Blutdruck-Messung

Ihr Blutdruck ist nur dann optimal, wenn es zu keinen zwischenzeitlichen Entgleisungen kommt und wenn eine deutliche nächtliche Absenkung beider Blutdruckwerte stattfindet. Daher ist die 24-Stunden-Blutdruck-Messung ein wichtiges Diagnose-Verfahren sowohl bei der Erst-Verordnung Blutdruck-senkender Medikamente als auch zur Therapie-Kontrolle.

Gefäß-Diagnostik durch Doppler- und Duplex-Sonographie 

Unser neues Sonographie-Gerät ermöglicht die Früherkennung von krankhaften Gefäßprozessen im arteriellen und venösen Kreislauf. (siehe auch Sonographie)

Die Befunde der Hirnversorgenden Arterien lassen z.B. Rückschlüsse auf das Schlaganfall-Risiko zu. Ein Gefäß-Check ist auf jeden Fall folgenden Personen zu empfehlen: Patienten mit erhöhtem Blutdruck oder Fettstoffwechselstörung, jedem Raucher und allen Diabetikern. 

Darüberhinaus ist das Verfahren für den präzisen Ausschluß von Venenthrombosen geeignet.

Echokardiographie

Die Echokardiographie ist ebenfalls eine Ultraschall-Untersuchung, welche Aufschluss über die Herz-Größe und die Aktivität des Herzmuskels und der Herzklappen gibt. Durch Farbcodierung können z.B. Turbulenzen und  Blutgerinnsel sichtbar gemacht werden. Auch zur Abklärung einer Herz-Schwäche ist diese Methode unverzichtbar.

phpMyVisites